Oberfranken
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„Smart Grid City“

Bayerisches Modellprojekt kommt nach Hof

 

Dr. Fichtner: „Haben unsere Stärken eingebracht und gewonnen!"


Hof, 14.12.2011 - Das sieben Millionen Euro umfassende Modellprojekt „Smart Grid City" im Rahmen der Zukunftsinitiative „Aufbruch Bayern" kommt nach Hof und Arzberg. Die Leitung und damit zehn hoch-qualifizierte, wissenschaftliche Arbeitsplätze werden in Hof angesiedelt. Das gab das Bayerische Wirtschaftsministerium nun bekannt. Damit setzte sich die Saalestadt unter vielen qualifizierten Bewerbungen durch und kann so ihren Schwerpunkt im Bereich zukunftsfähiger Umwelt- und Energietechnologien weiter ausbauen. Der geplante Modellversuch ‚Smart Grid City' ist wissen-schaftlich und thematisch mit dem Energie Campus in Nürnberg verlinkt und befasst sich mit der Einspeisung und Speicherfähigkeit von Photovoltaikstrom für das Stromnetz. Damit entsteht voraussichtlich auf dem Gelände der Stadtwerke in Hof ein komplett neues Kompetenzfeld mit großen Wachstumschancen.

Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner reagierte glücklich auf die Nachricht aus München: „Es ist uns einmal mehr gelungen, die Stärke und die Eignung unserer Stadt für ein echtes Zukunftsprojekt nachzuweisen. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen im Kern der Metropolregion Nürnberg mit der Hochschule Hof hat hierfür meiner Meinung nach am Ende den Ausschlag gegeben - neben einer auch sonst sehr umfangreichen und detaillierten Bewerbung. Für unsere Region ist das Projekt Smart Grid City eine große Chance für die Zukunft. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen, die geholfen haben, die Verantwortlichen vom Standort Hof zu überzeugen: Mandatsträger der Region, unsere Wirtschaftsförderung und nicht zuletzt viele Unternehmen haben hier an einem Strang gezogen. Genau so muss das sein. Ein besonderer Dank gilt außerdem Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und den weiteren Verantwortlichen im Bayerischen Wirtschaftsministerium sowie dem Energie Campus Nürnberg. Die Zusammenarbeit war hervorragend."

Für die Stadt Hof ist das Projekt ein weiterer wichtiger Baustein neben der Umwelt- und Wasserkompetenz: „Ein entscheidender Punkt war auch, dass wir mit dem Kompetenznetzwerk Wasser bereits auf existierende Strukturen und Umsetzungsmöglichkeiten für derartige Projekte verweisen konnten und dass wir gleichzeitig bereits sehr früh Institutionen und Unternehmen für das Projekt begeistert haben", so Wirtschaftsförderer Klaus-Jochen Weidner. Neben der Hochschule Hof und der HofEnergie+Wasser GmbH haben auch Unternehmen wie die Viessmann Kältetechnik AG, die die REHAU Energy Solutions GmbH sowie die Firmen Rauschert und Thüga Erklärungen vorgelegt, sich tatkräftig an dem Projekt beteiligen zu wollen. „Gerade für die Forschungsabteilungen großer Firmen stellt die Möglichkeit, sich an Entwicklungen im Bereich Speicherkapazität von Strom zu beteiligen, eine große Chance dar", so der Wirtschaftsförderer weiter. Dies sei insbesondere bei einem Besuch von Wissenschaftlern des Energie Campus Nürnberg am 12. Oktober des Jahres deutlich geworden. „Hier hat Hof mit einem prima Gesamtpaket" überzeugt."

Nach dem Projektzuschlag ist es nun das Ziel, möglichst frühzeitig im neuen Jahr die Umsetzung von Smart-Grid-City in die Wege zu leiten.

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