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„Schüler experimentieren“

Gewinner des Wettbewerbs in Coburg ausgezeichnet

Konzentrierte Blicke und strahlende Gesichter bei dem am Donnerstagnachmittag stattfindenden Regionalentscheid von "Schüler experimentieren“ in Oberfranken. 162 Kinder und Jugendliche mit 88 Projekten stellten sich dem kritischen Blick der Fachjury. Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., freute sich über das hohe Niveau und die große Themenvielfalt bei den jungen Wissenschaftlern.

Die 15. Auflage des Forscherwettbewerbs „Schüler experimentieren“ in Oberfranken wurde heute in der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Coburg ausgetragen. Dort präsentierten alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ihre Ideen aus den sieben Fachgebieten, stellten sich den Fragen und Blicken der Fachjury und warteten dann gespannt auf deren Bewertung. Gegen 17.00 Uhr war es schließlich so weit, die Sieger wurden bekannt gegeben:

Einen Blindensensor entwickelten Fabian Buchta, Leon Roscher und Christian Werner vom Walter Gropius-Gymnasium Selb und wurden damit mit dem ersten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt ausgezeichnet. Die drei jungen Tüftler bauten einen Ultraschallsensor, der durch einen Vibrationsalarm vor Hindernissen auf Kopfhöhe warnt. Der zweite Preis ging an Linus Schöb, Eliah Höfer und Fritz Engelmann vom Gymnasium Burgkunstadt, die die Jury mit ihrem Thema „Sympathische Fernbedienung anhand des Ev3“ überzeugen konnten. Tristan Paskuta, Markus Gippert und Lukas Thiel vom Gymasium Ernestinum Coburg sicherten sich den dritten Preis mit ihrer „Untersuchung von Textilien“.

Fabian Gärtig von der Domschule in Bamberg ist der stolze Preisträger im Fachbereich Biologie. „Ist der Mensch aus dem Haus, tanzt die Katze auf dem Tisch!?“ ist das Thema seiner Siegerarbeit. Mit einer Wild-kamera hat der das Verhalten seines Haustieres beobachtet und festge-stellt, dass die Katze nach Futter auf dem Tisch sucht, sobald der Mensch den Raum verlässt. Mit einem Lego Mindstorms Roboter hat er zudem versucht, das Verhalten seiner Katze zu verändern.

Über den zweiten Platz in Biologie freuten sich Luca Derenek und Julia von Ramin vom Richard-Wagner-Gymnasium Bayreuth. Ihre Untersuchung ging über die „Temperaturtoleranz von Wasserflöhen“. Der dritte Preis ging an Lara Butz vom Arnold-Gymnasium Neustadt bei Coburg die den europäischen Biber und seine Rückkehr in den Landkreis Coburg untersuchte.

Mit 20 Arbeiten und 41 Teilnehmern war der Fachbereich Chemie sehr stark besetzt und so fiel der Jury die Entscheidung nicht leicht. Letztendlich konnten sich Katharina Bezold, Marie Ruhland und Hanna Knoll vom Gymnasium Fränkische Schweiz Ebermannstadt durchsetzen und mit Ihrer Arbeit „Lecker Haare“ den 1. Platz mit nach Hause nehmen. Sie untersuchten, ob die wertvollen Aminosäuren, aus denen Haare zum großen Teil bestehen über verschiedene chemische und physikalische Trennverfahren als Nahrungsergänzungsmittel für Mensch und Tier nutzbar gemacht werden können. Der zweite Platz ging an Theresa Griese, Luca Ossendorf und Chris Pöhlmann vom Richard-Wagner-Gymnasium in Bayreuth mit ihrem Thema „Kunststoffe - Alles BIO!?“ Über den dritten Platz freuten sich Paula Weigelt und Amelie Söhnlein, die das „Geheimnis des Granatapfels“ untersuchten.

„Fossilien - spannende Antworten aus der Urzeit“. Dieses Thema brachte Laura Irrgang vom Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth den Regionalsieg im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften. Sie untersuchte die Ähnlichkeiten und Unterschiede der Fossilien aus unterschiedlichen Fundstellen. Sarah Fritsche Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium Hof bewegte sich auf den Spuren von Galileo Galileis und beobachteten die vier großen Jupitermonde und überprüften das 3. Keplersche Gesetz. Das brachte ihnen den 2. Platz in dieser Kategorie ein. Leander Beierkunlein Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth freute sich über den 3. Platz für seine Arbeit über die „Gletscherzungen am Dach der Welt“.

Tim Grelka vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth sicherte sich mit seiner selbstlernenden Haussteuerung den 1. Platz im Fachbe-reich Mathematik / Informatik. Er entwickelte ein selbstlernendes Pro-gramm, mit dem alle ans Haus angeschlossenen Geräte und Sensoren gesteuert werden können und sich so den Bewohnern des Hauses anpassen können. Andreas Feuerpfeil vom Gymnasium Alexandrinum in Coburg erklärte der Jury den „Satz von Pick“ und gewann damit den zweiten Platz in diesem Fachgebiet. Carolin Bickel und Kiara da Silva Amorim brachten ihrem Lego-Mindstorms Roboter das malen bei und überzeugen die Jury damit ihnen den dritten Preis zuzuerkennen.

Ein Regionalsieger im Fachbereich Physik wurde dieses Jahr von der Jury nicht gekürt. Julian Scherm, Helana Merz und Saskia Fuchs vom Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz konnten sich aber über den 2. Platz freuen. Diesen errangen sie mit ihrer Arbeit „Grundlagenversuche zur Realisierung einer Magnetschwebebahn/Hoverboard mit geeignetem Antrieb.“ Moritz Warter vom Graf-Münster-Gymnasium in Bayreuth be-kam von der Jury für seine physikalischen Untersuchungen der Drehfrequenz von Elektromotoren den dritten Platz zuerkannt.

Im Fachbereich Technik, mit 23 Arbeiten und 40 Teilnehmer konnten sich dafür zwei Teilnehmer über einen Regionalsieg freuen. Lars Hösch vom Städischen Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium in Bayreuth setzte sich mit seiner „Erdnuss-Knackmaschine“ gegen die starke Konkurrenz durch. Diese Maschine, die die Schalen automatisch entfernt, hat die Jury wohl restlos überzeugt. Genauso überzeugt war die Jury auch vom Tim Horn vom Gymnasium Christian-Ernestinum in Bayreuth. Er überzeugte die Jury und sicherte sich mit seinem Papierfliegertest ebenfalls den 1. Platz. Freuen konnte sich auch Rudolph Finn vom Gymnasium Höchstadt an der Aisch. Seine Konstruktion eines Range Rovers, der Wände hochfahren kann, war der Jury einen zweiten Platz im Fachbereich Technik wert. Der dritte Platz ging an Paula Röder von der Grund- und Mittelschule Eggolsheim und an Klara Röder vom Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt für die Entwicklung eines automatischen Haustier-Futterautomaten mit Hilfe eines Lego Roboters.

In diesem Jahr waren auch 10 Schüler und Schülerinnen aus dem mit-telfränkischen Landkreis Höchstadt an der Aisch dabei. Nachdem die Teilnehmer aus Oberfranken, bevor im Jahr 2002 Oberfranken Offensiv die Organisation übernahm, immer nach Mittelfranken pendeln mussten, leistete dieses Jahr Oberfranken „Amtshilfe“.

Für die 6 Regionalsieger-Teams geht es nun wieder an die Arbeit. Bis Mitte April haben sie die Möglichkeit, ihre Arbeiten weiter zu optimieren und die Tipps der Jury umzusetzen. Dann messen sie sich mit den Siegern der anderen Regierungsbezirke in Dingolfing.

Die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv e.V., alle Juroren und der Wettbewerbsleiter Dr. Michael Bail zeigten sich sehr zufrieden. Und auch die Vertreter der Partnerunternehmen des Wettbewerbs - die oberfränkischen Sparkassen, die Brose Fahrzeugteile GmbH & Co.KG und die KSB Aktiengesellschaft in Pegnitz – überzeugten sich bei einem Rundgang mit Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz von den tollen Leistungen der jungen Forscher. Die drei Patenunternehmen des Wettbewerbs hatten die Finanzierung des Regionalentscheids, die Entwick-lungsagentur Oberfranken Offensiv wieder die Organisation der Veran-staltung übernommen. Für die zehn besten Forscherschulen Oberfrankens stiftete erneut die Rehau AG einen bayernweit einmaligen Schulpreis in Höhe von jeweils 500 Euro.

Dieses Jahr vergab die Handwerkskammer für Oberfranken erstmalig einen Sonderpreis für eine Arbeit, die einen herausragenden Bezug zum Handwerk herstellte.

Druckfähige Fotos der Regionalsieger finden Sie zum Herunterladen unter: http://www.jugend-forscht-oberfranken.de/Bilderservice-Regionalwettbewerb-2016.htm

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
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Oberfranken Offensiv e.V. ist eine Regionalinitiative, die in einem starken Netzwerk zukunftsweisende Projekte zur Förderung von Oberfrankens regionaler und kommunaler Entwicklung unterstützt und durchführt, zum Beispiel in den Bereichen Demografie, Digitalisierung, Gesundheit und Lebensqualität.

Die Aktivitäten der Entwicklungsagentur für Oberfranken werden durch das Bayerische Staatsministerium für Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sowie durch den Bezirk Oberfranken und die Oberfrankenstiftung gefördert.

Europäische Union "Investition in Ihre Zukunft" Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
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