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Jahrestagung des Demographie-Kompetenzzentrums Oberfranken

ImageFest, ImageMesse und Imageanalyse - Oberfranken in der Innen- und Außenwahrnehmung

Imageanalyse Oberfranken – das Demographie-Kompetenzzentrum hat die Region in der Innen- und Außenwahrnehmung unter die Lupe nehmen lassen. Das Ergebnis: Das Image der Region ist gut, in manchen Bereichen ist jedoch noch Luft nach oben. Oberfranken Offensiv e.V. gibt damit den Startschuss für den Strategieprozess der Region.

Staatsministerin Melanie Huml MdL, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv: „Oberfranken, das ist Lebensqualität. Vor allem Familien mit Kindern schätzen das. Und zwar nicht nur vor Ort, sondern auch in der Außensicht. Ich freue mich auch, dass die absolute Mehrheit der repräsentativ befragten Oberfranken von einer Verbesserung der Lebensqualität in den letzten 10 Jahren spricht.“

Sonnefeld, Lkr. Coburg. Nach zweimonatiger Feldstudie des renommierten Institutes für Demoskopie (IfD) Allensbach im Frühjahr 2019 sind am Nachmittag in der Domäne Sonnefeld die Ergebnisse der Repräsentativumfrage im Auftrag des Demographie-Kompetenzzentrums Oberfranken vorgestellt worden. Dr. Thomas Petersen, verantwortlicher Meinungsforscher des IfD Allensbach, gratulierte Oberfranken: „„Ein insgesamt sehr positives Ergebnis. Und dort, wo es Probleme gibt, erscheinen diese nicht dramatisch.“

Lebensqualität in Oberfranken

Fast alle befragten Oberfranken geben an, dass es sich bei uns sehr gut oder gut leben lässt, nämlich 96 Prozent. Doch nicht nur wir wissen das. Auch 90 Prozent der befragten Sachsen und Thüringer schätzen die Lebensqualität in Oberfranken als gut oder sogar sehr gut ein. Und wie wird die oberfränkische Lebensqualität im restlichen Bayern beurteilt? 81 Prozent geben uns ein gut oder sehr gut.

Familienregion Oberfranken

Besonders Eltern mit Kindern unter 16 Jahren schätzen Oberfranken. Nicht nur die Mamas und Papas von hier geben unserer Region hier Spitzenbenotungen (97 Prozent gut & sehr gut), sondern auch die Befragten aus München, Nürnberg und dem restlichen Bayern. Geborgenheit und Sicherheit sind Werte, die hoch im Kurs und gleichzeitig für Oberfranken stehen.

Ehrenamtliches Engagement in Oberfranken

Die Oberfranken engagieren sich ehrenamtlich stärker (43 Prozent) als das restliche Bayern (30 Prozent). Dabei rangiert neben Sport- und Schützenvereinen vor allem das soziale Ehrenamt an der Spitze. Erst auf dem dritten Platz kommen ehrenamtliche Tätigkeiten bei Feuerwehr, THW und anderen Rettungsdiensten. Innerhalb Oberfrankens sind die Menschen vor allem in der Fränkischen Schweiz (47 Prozent), im Frankenwald (58 Prozent) und im Fichtelgebirge (45 Prozent) ehrenamtlich tätig.

Verbundenheitsgefühl zu Oberfranken

81 Prozent der Oberfranken fühlen sich mit Ihrer Heimat sehr verbunden. Das ist überdurchschnittlich, denn diese starke Verbundenheit ist weder in Sachsen und Thüringen (77 Prozent), noch in München (71 Prozent), Nürnberg (66 Prozent) oder im restlichen Bayern (74 Prozent) so ausgeprägt. Auffallend in Oberfranken ist dabei, dass sich auch die jungen Menschen sehr mit ihrer Heimat identifizieren und besonders gerne hier leben.

Was an Oberfranken gefällt

Sympathische Menschen, gutes Essen und vor allem eine besonders schöne Natur, das verbinden die meisten der Befragten mit Oberfranken. Dabei spielt es keine entscheidende Rolle, ob die Frage Oberfranken, Nürnbergern, Münchnern, Sachsen oder Thüringern gestellt worden ist, auch wenn den Oberfranken selbst ihre vielfältigen Landschaften besonders ans Herz gewachsen sind. Während 91 Prozent der befragten Oberfranken ihre Region mit dem Wort Genuss verbinden, sind es im restlichen Bayern nur 67 Prozent, die mit dem Wort „Genuss“ eine Assoziation zu Oberfranken herstellen. Ähnlich ist es mit dem Wort „Bier“: 87 Prozent der Oberfranken, aber lediglich 55 Prozent der restlichen Bayern sehen hier eine direkte Verbindung. Letztlich ist es auch der Begriff „Innovation“, der für 62 Prozent der befragten Oberfranken für ihre Heimat steht, aber nur für 34 Prozent der Umfrage-Teilnehmer aus dem restlichen Bayern.

Konsequenzen aus der Repräsentativbefragung

Die Ergebnisse der Analyse sind gleichzeitig Auftrag für Oberfranken Offensiv. Die Vorsitzenden der Entwicklungsagentur werden im Schulterschluss mit Vorstand und Beirat von Oberfranken Offensiv die nächsten Schritte abstimmen. Im Dialog mit den heimischen Institutionen, Initiativen und Kommunen wird dann die Strategie für die weitere positive Entwicklung Oberfrankens erarbeitet und umgesetzt.

„Eine der Herausforderungen der ländlichen Region ist die Mobilität“, resümiert Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, das Umfrageergebnis. „Ergänzend zum ÖPNV planen wir als Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken eine Erfassung der bisherigen Maßnahmen als Best-Practice-Datenbank. Darin sind neben dem eigenen erfolgreichen Projekt der Mitfahrbänke auch Car-Sharing-Angebote, Ruf- und 50/50-Taxi-Modelle oder Bürgerbusse enthalten.“, so Piwernetz weiter. „Damit muss das Rad nicht ständig neu erfunden werden, wir können gemeinsam vom Knowhow Einzelner profitieren.“ So wird auch das Thema Mobilität im Zentrum der Jahrestagung 2020 des Demographie-Kompetenzzentrums stehen.

In einem weiteren Projektansatz plant das Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken ein medienpädagogisches Projekt zwischen Kommune und Jugendlichen. Dies soll der aus der Befragung hervorgehenden tiefen Verwurzelung junger Menschen in Oberfranken Rechnung tragen.

Um auf die Stärken Oberfrankens auch außerhalb der Region hinzuweisen, plant Oberfranken Offensiv eine Testimonialreihe, die auch überregional in sozialen Netzwerken platziert werden soll.

Zudem wird nach dem Modell der Internationalen Grünen Woche in Berlin nach weiteren überregionalen Plattformen Ausschau gehalten, um Oberfranken als Wirtschafts- und Innovationsraum, Genussregion und Lebensraum in den Fokus zu rücken. Hierzu werden zeitnah Gespräche mit potentiellen Partnern aus Wirtschaft und Kommunalpolitik geführt.

Staatsministerin Melanie Huml MdL, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V.: „Unsere Entwicklungsagentur hat vor zehn Jahren mit der Platzierung der Dachmarke den Imageprozess in Oberfranken auf den Weg gebracht. Jetzt erfährt er mit der Imageanalyse und den entsprechenden Konsequenzen daraus neuen Schwung.“

Die Präsentation der Imageanalyse von Dr. Thomas Petersen kann auf der Internetseite des Demographie-Kompetenzzentrums heruntergeladen werden (www.demographie-oberfranken.de). Sie steht Kommunen, Tourismuszentralen, Wirtschaftskammern und -verbänden sowie allen weiteren Interessierten kostenfrei zur Verfügung.

Zur Befragung:
Insgesamt wurden vom 20. März bis 15. Mai 2019 1009 Personen ab 16 Jahren befragt. 458 Personen in Oberfranken, davon wiederum 117 in der Region Coburg/ Kronach/ Lichtenfels, 112 in der Region Bamberg/ Forchheim, 115 in der Region Kulmbach/ Bayreuth und 114 in der Region Hof/ Wunsiedel. Um die Ergebnisse noch detaillierter gestalten zu können, wurde sichergestellt, dass auch die drei Naturräume Frankenwald (101 befragte Personen), Fränkische Schweiz (106 befragte Personen) und Fichtelgebirge (101 befragte Personen) repräsentativ in den Stichproben vertreten sind. Darüber hinaus wurde auch außerhalb Oberfrankens befragt (551 Personen): 101 Personen in Nürnberg, 100 Personen in München, 250 Personen im übrigen Bayern und 100 Personen in den an Oberfranken angrenzenden Landkreisen Thüringens und Sachsens. Die Ergebnisse der Umfrage können – abzüglich einer bei Repräsentativumfragen unvermeidlichen Unschärfe von einigen Prozentpunkten – auf die Gesamtbevölkerung der betreffenden Gebiete verallgemeinert werden.

Kosten:
Die Kosten der Imageanalyse inklusive aller Nebenkosten wie Fahrt- und Hotelkosten sowie Erstellung von Präsentationen belaufen sich auf 43.000,--€ zuzüglich MwSt.

Information zum Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken:
Das Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken ist ein Projekt der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv e.V. und wird vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat unter Leitung von Staatsminister Albert Füracker von September 2016 bis Dezember 2020 gefördert. Sein Sitz ist in Kronach. Die Aufgabe des Zentrums ist es, Maßnahmen zu entwickeln, Veranstaltungen durchzuführen und Projekte zu unterstützen, um dem demographischen Wandel in Oberfranken lösungsorientiert und zukunftsgerichtet zu begegnen. Weiterhin informiert das Demographie-Kompetenzzentrum über bereits bestehende gute Projektideen aus Oberfranken und darüber hinaus auf www.demographie-oberfranken.de.

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Oberfranken Offensiv e.V. ist eine Regionalinitiative, die in einem starken Netzwerk zukunftsweisende Projekte zur Förderung von Oberfrankens regionaler und kommunaler Entwicklung unterstützt und durchführt, zum Beispiel in den Bereichen Demografie, Digitalisierung, Gesundheit und Lebensqualität.

Die Aktivitäten der Entwicklungsagentur für Oberfranken werden durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das Regionalmanagement Bayern sowie durch den Bezirk Oberfranken und die Oberfrankenstiftung gefördert.




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