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Naherholungsgebiet Rotmainaue

Ein Wochenende entlang des Roten Mains

Verantwortliche für die Umsetzung des Projektes Rot-Main-Auen-Weg im städtischen Bereich (von links nach rechts: Wolfgang Slotta, Dr. Gregor Aas, Thomas Schaub, Matthias Ose, Eva Rundholz, Tobias Bödeker, Dr. Karla Fohrbeck, Dr. Clemens Lukas, Hans-Joachim Striedl)  Quelle: Pressestelle der Stadt Bayreuth
Verantwortliche für die Umsetzung des Projektes Rot-Main-Auen-Weg im städtischen Bereich (von links nach rechts: Wolfgang Slotta, Dr. Gregor Aas, Thomas Schaub, Matthias Ose, Eva Rundholz, Tobias Bödeker, Dr. Karla Fohrbeck, Dr. Clemens Lukas, Hans-Joachim Striedl)
Quelle: Pressestelle der Stadt Bayreuth

Stadtpartie am Roten Main

Am 30.03.2016 trafen sich Beteiligte am Projekt Rot-Main-Auen-Weg mit Vertretern der Presse, Stadträten und Interessierten zur „Stadtpartie“, der Begehung der Bayreuthstrecke am Roten Main. In der Stadt Bayreuth wird der Rote Main wieder ins Bewusstsein gerückt. Die Strecke zwischen Casselmannstraße und Eingang zum Landesgartenschau-Gelände eignet sich für einen informativen und kurzweiligen Spaziergang zu den Schwerpunktthemen: „Stadt am Fluss“ und „Stadt der Gärten und Parks“.

Dr. Karla Fohrbeck, Initiatorin und maßgebliche Umsetzerin des Projektes, erläuterte anschaulich die Entwicklung der Themen. Beim Thema „Stadt am Fluss“ erfährt man Hintergründe zur Geschichte des Roten Mains und dessen Bedeutung in der Stadt, erhält einen Überblick über sämtliche am Roten Main gelegenen Brücken in der Stadt, betrachtet Visionen – illustriert von Matthias Ose – wie das innerstädtische Umfeld des Mains künftig aussehen könnte und erlangt stadtplanerische Informationen. Der Schwerpunkt „Stadt der Gärten und Parks“ zeigt auf eindrucksvolle Art, dass Bayreuth eine grüne Stadt ist, mit sowohl historischen Parkanlagen, wie dem Hofgarten oder der Eremitage, als auch neueren Parks, wie dem Tierpark Röhrensee, dem Festspielpark oder dem Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth. Ergänzt wird die grüne Lunge Bayreuths durch die Gartenanlagen der Kleingärtner, den neueren Bürgerbewegungen rund um die interkulturellen Gärten der Begegnung oder dem Urban Gardening. Die Landesgartenschau mit der Wilhelminenaue ist ein weiterer großer Entwicklungsbaustein in der Stadtgeschichte.

Einen längeren Aufenthalt hatte die Gruppe bei der Stele zur Gartenkunstgeschichte. Frau Dr. Fohrbeck erklärte, dass das Gartenkunstmueum Schloss Fantaisie einen hervorragenden Überblick über die gesamte Gartenkunstgeschichte vermittelt. Freuen dürfen sich alle Interessierten auf die bevorstehende Eröffnung des gesamten Rot-Main-Auen-Wegs am 9. / 10. April 2016. Damit fällt der Startschuss für die Wandersaison im Frühling. Entlang des Weges gibt es insgesamt 17 Stationen mit einem abwechslungsreichen Programm, attraktiv für die ganze Familie und mit zahlreichen Einkehr- und Rastmöglichkeiten. Das Eröffnungswochenende ist nicht nur für Wanderer interessant. Radfahrer können den Mainradweg nutzen und die Stationen besuchen. Alle Programmdetails unter: www.rotmainauenweg.de

Hintergrund Rot-Main-Auen-Weg

Der thematische Spazier- und Wanderweg Rot-Main-Auen-Weg führt durch die Kulturlandschaft der idyllischen Auen des Roten Mains. Als Begleitprojekt zur Landesgartenschau (LGS) 2016 beginnt er mit der Wilhelminen-Aue (das Gelände der LGS), führt zunächst durch die Stadt Bayreuth entlang des Roten Mains und dann hinaus in die Flussaue, vorbei an Heinersreuth, Altenplos und Aichen bis zum „Markgrafenhügel“ in Neudrossenfeld. Von dort weiter über Neuenreuth bis nach Langenstadt mit seinem berühmten Kräutergarten. Drei Rundwege in Heinersreuth, Neudrossenfeld und Langenstadt erlauben auch kürzere Spaziergänge. Auf dem Weg erlebt man die Auen-Natur zu jeder Jahreszeit nah und intensiv, erfährt auf den rund 60 thematischen Stelen und Wandtafeln vieles über Parks und Landschaften, Kräuter- und Barockgärten, Biber, Storch, Eisvogel, Regenwurm, Flussaue und die Kraft des Wassers, passiert dabei den Heinersreuther Öko-Lehrpfad und trifft auf insgesamt acht historische Mühlen sowie eine intakte historische Schmiede. Es zeigen sich bisher teils unentdeckte Naturräume und handwerkliche Schätze vergangener Zeiten.

Unter der Federführung der Stadt Bayreuth in enger Zusammenarbeit mit den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach, den Gemeinden Heinersreuth und Neudrossenfeld wurde der Weg durch Kulturpartner umgesetzt. Initiatorin und treibende Kraft war Dr. Karla Fohrbeck. Das Regionalentwicklungsprojekt „Naherholungsgebiet Rotmainaue“ wurde von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und vom Freistaat Bayern kofinanziert. Gefördert wird die Aufwertung der Auen und der Gemeinden am Roten Main sowie die Schaffung eines stadtnahen, thematischen Erholungs- und Erlebnisraumes zwischen der Wilhelminenaue der Stadt Bayreuth und den Gemeindegebieten Heinersreuth und Neudrossenfeld.

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Die Aktivitäten der Entwicklungsagentur für Oberfranken werden durch das Bayerische Staatsministerium für Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sowie durch den Bezirk Oberfranken und die Oberfrankenstiftung gefördert.

Europäische Union "Investition in Ihre Zukunft" Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
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