„Künstliche Intelligenz – wie die KI Oberfranken verändert!“, unter diesem Motto lud der Vorsitzende des Beirates der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv, Hofs Landrat Dr. Oliver Bär, die Mitglieder des Gremiums nach Bayreuth ein.
Mit den Worten: „Wir alle spüren die Transformation.“, eröffnete Beiratsvorsitzender Dr. Oliver Bär die Sitzung im Landrätesaal der Regierung von Oberfranken und fügte hinzu: „Die Künstliche Intelligenz ist ein zentrales Thema in der Wirtschaft und darüber hinaus. Vieles wird sich teils grundlegend verändern.“ Damit sei es elementar, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.
Prof. Dr. Ute Schmid vom Lehrstuhl für Kognitive Systeme der Universität Bamberg erforscht seit 25 Jahren die Facetten der KI. In ihrem Vortrag ging sie auf die zielgruppengerechte Vermittlung entsprechender Kompetenzen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein.
Neuesten Anwendungsbeispielen in Verwaltung und Wirtschaft im Bereich der KI widmete sich Prof. Dr. Maximilian Röglinger von der Universität Bayreuth in seinem Referat und zeigte damit, dass Künstliche Intelligenz wertvolle auch Ressourcen sparen kann.
Oberstaatsanwältin Christine Schäl von der Zentralstelle Cybercrime Bayern aus Bamberg gewährte in ihrem Impulsvortrag Einblicke in die Arbeit der Ermittler, die sowohl KI einsetzen als auch Kriminelle ermitteln, die Dank der neuesten Softwaretechnik immense Schäden anrichten. Phishing, Deepfakes, Schadsoftware, so der Titel.
Mit ihrem Startup BefundKlar bewies die Medizinstudentin Julia Kerkhoff, im 11. Semester am Medizincampus Oberfranken tätig, dass KI auch im Bereich der Medizin bzw. der Diagnostik elementare Verbesserungen der Effizienz ermöglicht. Die Doktorandin wurde dafür mit dem Bundespreis für Startups ausgezeichnet.
Bäckermeister Andreas Fickenscher vom gleichnamigen Backhaus aus Münchberg erläuterte, wie sein 400 Jahre alter Traditionsbetrieb dank der KI kundenorientierter und finanziell erfolgreicher arbeitet und davon auch seine rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren können.
In seinem Schlusswort dankte der Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, Bezirkstagspräsident Henry Schramm, den Referentinnen und Referenten sowie den Mitgliedern des Beirates für die rege Diskussion. Schramm betonte, dass die Region auch im KI-Zeitalter und trotz des permanenten Wandels vor allem vom Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung profitieren würde. Oberfranken Offensiv wird dabei stets unterstützend und impulsgebend mitwirken, getreu nach dem Motto: #esgehtnurgemeinsam.