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Oberfranken leuchtet

LICHTEVENTS IN OBERFRANKEN

Oberfranken Offensiv e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg und dem Coburger Designforum Oberfranken e.V. in den letzten Jahren zahlreiche öffentliche Plätze, Gebäude oder Parkanlagen mithilfe verschiedener Leuchtmittel und Lichtobjekte eindrucksvoll in Szene gesetzt. Die Events zeigen auf, wie positiv sich gut gemachtes Lichtdesign auf die Belebung von Innenstädten und die Gestaltung von Plätzen und Parks auswirkt, und bieten den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis.

Einige exemplarisch ausgewählte Lichtevents finden Sie rechts in der Karte – entdecken Sie aber auch die vielen weiteren Lichtevents in ganz Oberfranken!

Waischenfeld leuchtet - Romantische Illumination vom Stadtkern bis zur Burg
Waischenfeld leuchtet - Romantische Illuminationen

Waischenfeld, Oktober 2015

Die Lichtaktivitäten konzentrierten sich auf das Panorama von der Wiesent bis zur Burg, vom Wiesentufer mit der Stadtkapelle St. Laurentius über die Stadtpfarrkirche St. Johannes bis zur Burg Waischenfeld.

Barocker Lichterglanz
Gößweinstein - Barocker Lichterglanz

Gößweinstein, 14. bis 22. Juni 2014

Die Illuminationen, die Gößweinstein zum Leuchten brachten, konzentrierten sich auf die Basilika mit dem angrenzenden Pfarrhaus und, weithin sichtbar, auf die Burg Gößweinstein.

Licht in alten Mauern
Schlüsselfeld - Licht in alten Mauern

Schlüsselfeld, 5. bis 13. April 2014

Die Illuminationen waren im Altstadtbereich rund um den Marktplatz mit Stadttor und Stadtmauer, Rathaus, Stadtgarten und der katholischen Pfarrkirche zu betrachten.

Lichtblicke in Teuschnitz
Lichtblicke in Teuschnitz

Teuschnitz, Juni 2015

Die Lichtinszenierung fand im Rahmen der 625 Jahrfeier der Arnikastadt Teuschnitz statt und konzentrierte sich auf den Bereich rund um das Rathaus und die Kirche.

Münchberg leuchtet
Münchberg leuchtet

Münchberg, 03. bis 12. Oktober 2014

Die Geschichte Münchbergs wurde beleuchtet und belebt: Illuminationen wurden im historischen Kern der Stadt installiert, so werden Ludwigstraße, das Rathaus und der Kirchplatz beleuchtet.

Marktredwitz - Die Krippe leuchtet
Marktredwitz - Die Krippe leuchtet

Marktredwitz, 13. bis 28. Dezember 2014

Das leuchtende Kunstwerk des Tübinger Künstlers Martin Burchard erinnerten an die Bedeutung der christlichen Weihnachtsbotschaft.

Aufseß - 900 Jahre im Licht
Aufseß - 900 Jahre im Licht

Aufseß, 07. bis 16. November 2014

Die Illuminationen, welche Aufseß und seine Geschichte zum Leuchten bringen, konzentrierten sich auf das Schloss Unteraufseß, den Innenhof mit der Schlosskapelle sowie das Umfeld.

Hallstadt im neuem Licht
Hallstadt in neuem Licht

Hallstadt, 17. bis 26. April 2015

Die in Zusammenarbeit mit dem Coburger Designforum Oberfranken e.V. und der Hochschule Coburg entstandenen Lichtinstallationen waren vom 17.04.2015 bis 26.04.2015 zu sehen.

Lichtevent in der Stadt Weismain
Lichtevent in der Stadt Weismain

Weismain, 18. bis 27. Januar 2013

Die Lichtinszenierungen konzentrierten sich auf Kirche, Kastenhof, Rathaus und den Straßenzug zum Oberern Tor und luden die Einheimischen und Besucher zum Flanieren in der Kleinstadt ein, welche mit dem Lichtevent den Auftakt des 400. Geburtstags von Abt Mauritius Knauer im Jubiläumsjahr 2013 feierte.

Nachtschwärmer – Kulmbach
Kulmbach leuchtet

An drei Nächten konnten Besucher durch die beleuchtete Altstadt schwärmen und die von den Studenten der Hochschule Coburg entworfene Illumination bewundern. Im Mittelpunkt der stimmungsvollen Beleuchtung standen der Marktplatz mit seinem historischen Rathaus, sowie die Gassen rund um den Langheimer Amtshof. Den Studenten ist es in besonderer Weise gelungen, Akzente zu setzen und die architektonischen Besonderheiten der Altstadt hervorzuheben.

Seßlacher Lichtspuren
Seßlacher Lichtspuren

Sesslach, 11. bis 20. Juni 2010

Beispielhaft wurden besondere Merkmale wie die Stadtmauer, Feuergassen, Türme, Stadttore und wichtige Gebäude ins Licht gesetzt. „Seßlacher Lichtspuren“ war die 19. Veranstaltung von „Lichtdesign in Oberfranken“.

 

Faktencheck Richard Wagner

Richard Wagner war ein deutscher Komponist, Dramatiker, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent und hat Oberfranken, insbesondere Bayreuth, auf bedeutsame Weise bereichert. Erfahren Sie hier Informatives, Interessantes und Erstaunliches über „den Meister“.

 

Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren.

Er lebte und arbeitete unter anderem in Dresden, Königsberg, Riga, London, Paris, Zürich, Luzern und München. Er starb am 13. Februar 1883 in Venedig.

 

Richard Wagner war ein Revoluzzer!

Seine Verbindung von Musik und Drama war im 19. Jahrhundert revolutionär, und seine Neuerungen in der Harmonik beeinflussen die Musikgeschichte bis in die Moderne.

Auch im Leben zeigte sich Richard Wagner auffällig, z.B. unterstützte er die Märzrevolution von 1848, beteiligte sich 1849 aktiv am Dresdner Maiaufstand, wurde von der Polizei steckbrieflich gesucht und flüchtete in die Schweiz.

Später nahm er als Freund und Berater Einfluss auf den jungen König Ludwig II., und damit auf politische Entscheidungen, auch verfasste er selbst verschiedene politische Schriften.

 

Richard Wagner konnte nicht mit Geld umgehen.

Wagner lebte viele Zeiten in seinem Leben über seine finanziellen Verhältnisse und befand sich mehr als einmal auf der Flucht vor seinen Gläubigern. Sich und seine Familie hielt er zum Teil mit musikalischen Lohnarbeiten und als Autor über Wasser oder er lebte auf Pump. In seinem letzten Lebensdrittel unterstützte und förderte ihn der junge König Ludwig II., der bis Wagners Tod sein Mäzen blieb.

 

Bayreuth verdankt sein Festspielhaus mehreren Zufällen.

Wagners Förderer Ludwig II. spielte bei der Finanzierung von Wagners Festspieltraum eine wichtige Rolle, weshalb das Festspielhaus beinahe in München am rechten Isarhochufer etwa auf Höhe des heutigen Friedensengels (der damals noch nicht stand, im heutigen Stadtteil Bogenhausen) gebaut worden wäre.

Auf der Suche nach einer Spielstätte für seine Festspiele entdeckte Richard Wagner um 1870 herum das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, das damals als hervorragend ausgestattetes deutsches Opernhaus mit großer Bühne galt. Nach seiner Besichtigung gab er das Opernhaus als Spielstätte auf, jedoch ergab sich dadurch Bayreuth als geeigneter Festspielort. 1871 begannen die ersten konkreten Maßnahmen, bis es schließlich am 13. August 1876 mit dem Rheingold eröffnet wurde. Das Grundstück auf dem Grünen Hügel bekam Wagner übrigens kostenlos von der Stadt Bayreuth zur Verfügung gestellt.

 

Die Akustik im Bayreuther Festspielhaus ist weltweite Spitze!

Damit sich die Zuschauer in seinem Festspielhaus allein auf die Wahrnehmung der Musik und die dramatische Handlung konzentrierten, ließ Richard Wagner sein Orchester in einen Graben mit Abdeckung versenken, in dem es für den Zuschauer nicht sichtbar ist. Der versenkte Orchestergraben erzeugt zusammen mit der besonderen Architektur, mit dem Holzbau des Festspielhauses und mit weiteren Details eine einzigartige Akustik, die bis heute weltweit begeistert.

 

Im Festspielhaus werden ausschließlich 10 Opern gespielt.

Die jährlichen Bayreuther Festspiele finden stets vom 25.07. bis zum 28.08. statt und es wird eine wechselnde Auswahl aus den zehn Hauptwerken Wagners gespielt:

  • Der Fliegende Holländer
  • Tannhäuser
  • Lohengrin
  • Die Meistersinger von Nürnberg
  • Der Ring des Nibelungen (Das Rheingold, Die Walküre, Siegfried, Götterdämmerung)
  • Tristan und Isolde
  • Parsifal

Eine der wenigen Ausnahmen zu dieser Praxis stellt Beethovens 9. Sinfonie dar, die mehrfach zu besonderen Anlässen im Rahmen der Festspiele gespielt wurde.

 

Erleben Sie Schlösser und Burgen in Oberfranken!

GIECHBURG

Die Giechburg („Burg Giech“) ist eine mittelalterliche Höhenburg, deren Ruine nahe Scheßlitz im Landkreis Bamberg steht.

 

Erleben Sie Schlösser und Burgen in Oberfranken!

SCHLOSS SEEHOF

Als frühere Sommerresidenz und Jagdschloss der Bamberger Fürstbischöfe liegt Schloss Seehof nordöstlich von Bamberg in der Gemeinde Memmelsdorf.

 

Erleben Sie Schlösser und Burgen in Oberfranken!

SCHLOSS WEISSENSTEIN

Das Schloss Weissenstein in Pommersfelden ist ein repräsentatives Glanzstück des fränkischen Barock. Es ist von einem weitläufigen Park umgeben, der im 19. Jahrhundert von einem barocken Schlossgarten zu einem englischen Landschaftspark umgestaltet wurde. Er steht Besuchern das ganze Jahr zum Erholen und Besichtigen zur Verfügung.

 

Erleben Sie Schlösser und Burgen in Oberfranken!

EREMITAGE

Erbaut und angelegt von Markgraf Georg Wilhelm, wurde die Eremitage in Bayreuth von seiner Gattin Wilhelmine umfangreich und zauberhaft erweitert. Heute bietet die Eremitage mit Schloss, Park, Sonnentempel und Orangerie Inspiration, Ruhe und Entspannung.

 

Erleben Sie Schlösser und Burgen in Oberfranken!

NEUES SCHLOSS

Markgräfin Wilhelmine nahm großen Einfluss auf den Bau der neuen Stadtresidenz in Bayreuth und entwarf u.a. das Spiegelscherbenkabinett und das Alte Musikzimmer mit Pastellbildnissen von Sängern, Schauspielern und Tänzern selbst. Heute befindet sich im Erdgeschoss des Neuen Schlosses u.a. das Museum "Das Bayreuth der Markgräfin Wilhelmine".

 

Erleben Sie Schlösser und Burgen in Oberfranken!

VESTE COBURG

Die Veste Coburg (auch Fränkische Krone genannt) gilt als eine der flächenmäßig größten Burganlagen in Deutschland. Die Burg liegt rund 160 Meter über dem Stadtzentrum von Coburg und ist sehr gut erhalten.

 

Erleben Sie Schlösser und Burgen in Oberfranken!

BURG GÖSSWEINSTEIN

Gössweinstein in der Fränkischen Schweiz bietet zahlreiche Aussichtspunkte, zum Beispiel über die barocke Basilika und die fast 1000-jährige Burg Gössweinstein.

 

Erleben Sie Schlösser und Burgen in Oberfranken!

BURG LAUENSTEIN

Die mittelalterliche Höhenburg liegt im thüringisch-fränkischen Schiefergebirge und ist ein bemerkenswertes Beispiel mitteldeutscher Renaissance. In der Hauptburg gibt es heute ein umfangreiches Museum mit Rüstungen, Waffen, erhaltener Möblierung, Gemälden und Wand- und Deckenmalereien.

 

Erleben Sie Schlösser und Burgen in Oberfranken!

FESTUNG ROSENBERG

Die Festung Rosenberg von Kronach gilt als eine der schönsten und größten Festungsanlagen in Deutschland. Ihre bedeutende Stellung innerhalb der deutschen Wehrbau-Geschichte gibt der Festung Rosenberg das direkte Nebeneinander von mittelalterlicher, renaissancezeitlicher und barocker Architektur.

 

Erleben Sie Schlösser und Burgen in Oberfranken!

SCHLOSS EHRENBURG

Das Schloss Ehrenburg ist die ehemalige Stadtresidenz der Coburger Herzöge und besitzt eine fast fünf Jahrhunderte alte Geschichte. Der Name Ehrenburg soll der Legende nach durch den Habsburger Karl V. entstanden sein.

 
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NORA GOMRINGER

Nora Gomringer (Jahrgang 1980) ist Schweizerin und Deutsche, schreibt Lyrik und für Radio und Feuilleton. Seit 2000 hat sie sieben Lyrikbände und zwei Essay-Sammlungen sowie verschiedene Werke veröffentlicht. Ihre Texte sind in zahlreichen Anthologien vertreten und in viele Sprachen übersetzt. Sie rezitiert, schreibt und liest preisgekrönt vor. Nora Gomringer lebt in Bamberg, wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia seit 2010 leitet.

 

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Oberfranken Offensiv e.V. ist eine Regionalinitiative, die in einem starken Netzwerk zukunftsweisende Projekte zur Förderung von Oberfrankens regionaler und kommunaler Entwicklung unterstützt und durchführt, zum Beispiel in den Bereichen Demografie, Digitalisierung, Gesundheit und Lebensqualität.

Die Aktivitäten der Entwicklungsagentur für Oberfranken werden durch das Bayerische Staatsministerium für Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sowie durch den Bezirk Oberfranken und die Oberfrankenstiftung gefördert.

Europäische Union "Investition in Ihre Zukunft" Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
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