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Von Telemedizin und jungen Landärzten

Lernen

Ärztemangel und langes Warten auf einen Termin, schließende Arztpraxen auf dem Land und damit verbundene weite Anfahrten: Gerade die hausärztliche Versorgung ist in Oberfranken eine wichtige Zukunftsaufgabe. Deshalb machen Oberfranken Offensiv e.V.  und Staatsministerin Melanie Huml MdL sich für die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen stark. Wir stellen zwei  Lösungsansätze vor, um moderne Medizin in ganz Oberfranken anbieten zu können – auch im ländlichen Raum.


1. Junge Ärzte sind gefragt

Landärzte dringend gesucht! Gerade in ländlichen Regionen sind Hausärzte schon heute knapp, da es junge Nachwuchsmediziner in die Städte und medizinischen Zentren zieht. In den nächsten Jahren wird laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung eine große Zahl niedergelassener Ärzte in den Ruhestand gehen: Das heißt, bedingt durch die Altersstruktur werden in den nächsten Jahren auch in vielen oberfränkischen Gemeinden dringend Praxis-Nachfolger gesucht!

Hausärzte sind unverzichtbar für die flächendeckende ambulante Versorgung abseits von Ballungsräumen – deshalb informiert Oberfranken Offensiv e.V. regelmäßig junge Mediziner über ihre beruflichen Perspektiven auf dem Land.
Hausärzte sind unverzichtbar für die flächendeckende ambulante Versorgung abseits von Ballungsräumen – deshalb informiert Oberfranken Offensiv e.V. regelmäßig junge Mediziner über ihre beruflichen Perspektiven auf dem Land.

Regelmäßige Informationsseminare für Medizinstudenten

Oberfranken Offensiv e.V. möchte mehr Nachwuchsmediziner für eine hausärztliche Tätigkeit auf dem Land gewinnen und bietet deshalb regelmäßig einen jährlichen Informationstag zum Thema „Meine Zukunft als junger Hausarzt auf dem Land“ an, damit Studierende:

  • alle Vorteile einer Tätigkeit als Landarzt kennen
  • sich praxisnah mit niedergelassenen Landärzten austauschen können
  • von Fördermöglichkeiten wie z. B. Stipendien wissen

Weiterführende Infos

Die regelmäßig stattfindenden Informationsseminare sind 
Teil des Projektes „Dialogreihe Strukturwandel in Oberfranken“.

 


2. Das virtuelle Sprechzimmer

Findet der Arztbesuch künftig (auch) über das Internet statt? Wie eine solche „Online-Sprechstunde“ realisierbar sein könnte, wird derzeit in Modellprojekten in der Stadt Wallenfels im Landkreis Kronach und im Landkreis Wunsiedel getestet: Im Rahmen des Projektes „Gesellschaft 4.0: Digitales Land – Digitale Kommune“ von Oberfranken Offensiv e.V. kommunizieren Hausarzt, Pflegepersonal und Patient zum Beispiel im Wallenfelser Alten- und Pflegeheim „St. Elisabeth“ des Caritasverbandes Kronach und der Diakonie Selb-Wunsiedel via Internet miteinander. Heute ist die Online-Sprechstunde noch ein Modellversuch. Jedoch spätestens Ende 2018 soll das Projekt dauerhaft einsetzbar sein und dann auch von anderen Gemeinden, Städten und Landkreisen genutzt werden können.

Das virtuelle Sprechzimmer
 

Häufig gestellte Fragen

Wie sieht eine Online-Sprechstunde konkret aus?

Sind alle einverstanden, kann der Arzt künftig auf eine digitale Patientenakte zugreifen – so können z. B. schnell Medikationen angepasst werden. Besteht Bedarf, können Arzt und Patienten per Videokonferenz miteinander sprechen.

Welchen Nutzen verspricht diese Art von digitaler Kommunikation?

Patienten sparen sich Anfahrten und Wartezeiten, und auch für das betreuende Pflegepersonal und Ärzte reduziert
sich der organisatorische Aufwand enorm. So haben Pfleger und Ärzte insgesamt mehr Zeit für die Betreuung der Patienten!

Finden jetzt keine persönlichen Arztbesuche mehr statt?

Telemedizin kann und darf den persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht ersetzen! Die Online-Sprechstunde ist also keine Alternative, sondern ein Zusatzangebot.

Sind denn meine Daten sicher?

Alle Daten werden besonders verschlüsselt und bei der Übertragung nicht gespeichert. Auch die Videosprechstunde wird
nicht aufgezeichnet.

Artikel vom 15.11.2018Ausgabe 01/2018


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Oberfranken Offensiv e.V. ist eine Regionalinitiative, die in einem starken Netzwerk zukunftsweisende Projekte zur Förderung von Oberfrankens regionaler und kommunaler Entwicklung unterstützt und durchführt, zum Beispiel in den Bereichen Demografie, Digitalisierung, Gesundheit und Lebensqualität.

Die Aktivitäten der Entwicklungsagentur für Oberfranken werden durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das Regionalmanagement Bayern sowie durch den Bezirk Oberfranken und die Oberfrankenstiftung gefördert.




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