Oberfranken gestaltet den Wandel!
Oberfränkische Bildung ist die beste Voraussetzung für Erfolg!
Wettbewerb Gesellschaft 4.0
 
 
Oberfranken gestaltet den Wandel!
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Oberfränkische Bildung ist die beste Voraussetzung für Erfolg!
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Wettbewerb Gesellschaft 4.0
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Wettbewerb Expedition „Mittelpunkt Oberfranken“
(2006)

Im Rahmen eines von Oberfranken Offensiv e.V. veranstalteten Bürgerwettbewerbs wurde 2006 der offizielle geographische Mittelpunkt Oberfrankens festgelegt.

Er liegt in der Gemarkung Heubsch im Gemeindegebiet Kasendorf im Landkreis Kulmbach bei exakt 50° 3' 6,9'' nördlicher Breite und 11° 22' 35,3'' östlicher Länge. An dem Wettbewerb hatten sich über 90 Mathematiker, Wissenschaftler, Privatleute und Schulklassen beteiligt. Mit nur 100 Metern Differenz war Hans-Günther Fickenscher aus Neudrossenfeld dem von der Vermessungsverwaltung ermittelten Referenzpunkt am nächsten gekommen. Er wurde dafür von Oberfranken Offensiv e.V. mit einem Gutschein über eine Ballonfahrt über Oberfranken und einem Bildband über den Landkreis Kulmbach belohnt. Ebenfalls eine Ballonfahrt und einen Bildband gab es für den Pegnitzer Tobias Friedrich, der ein eigenes Computerprogramm entwickelt hatte, das aus den Koordinaten der Pixel aus der Oberfrankenkarte das arithmetische Mittel errechnete.

Wettbewerb „Kunst am Mittelpunkt“
(2008–2009)

Im Frühjahr 2006 hatte Oberfranken Offensiv e.V. die Bürgerinnen und Bürger Oberfrankens aufgerufen, sich im Rahmen des Wettbewerbs „Expedition Mittelpunkt Oberfranken“ an der Suche nach der geographischen Mitte unseres Regierungsbezirks zu beteiligen.

Über 80 Teilnehmer haben sich der Expedition zum Mittelpunkt Oberfrankens angeschlossen und waren erfolgreich. Er liegt bei 50 Grad 3 Minuten 6,9 Sekunden nördlicher Breite und 11 Grad 22 Minuten 35,3 Sekunden östlicher Länge an der Staatsstraße 2190 in der Gemeinde Kasendorf im Landkreis Kulmbach.

Mit dem Wettbewerb „Kunst am Mittelpunkt“ sollte der symbolträchtige und geographisch bedeutende Ort im Markt Kasendorf im Kulmbacher Land in besonderer Weise gestaltet werden. Es war ein Wettbewerb, der sich an alle freischaffenden, professionellen Künstler mit Wohnsitz oder Geburtsort Oberfranken sowie an alle Personen mit Wohnsitz in Oberfranken, die den Nachweis einer freischaffenden künstlerischen Tätigkeit führen können, richtete.
Insgesamt 12 Arbeiten verschiedenster Art wurden eingereicht. Über die Vorrunde ging es in das Finale, in dem letztlich noch vier Arbeiten einer letzten Beurteilung standhalten mussten.

Seit dem 26. Oktober ist der geographische Mittelpunkt Oberfrankens nun auch von weitem zu sehen. Die Skulptur, die auch als „Tornado“ oder „Eistüte“ bekannt ist, hat eine Höhe von 7,80 Meter und wiegt ganze 650 Kilo. Aufgestellt wurde sie mit einem Neigungswinkel von 15 Grad.
Der Bamberger Bildhauer Bernd Wagenhäuser hat die geographische Mitte Oberfrankens mit einer ungewöhnlichen Stahlskulptur geschmückt.
Wagenhäuser, seit 1992 erster Vorsitzender des Berufsverbandes bildender Künstler in Oberfranken, ging mit seiner Arbeit als Sieger eines entsprechenden Wettbewerbs hervor, den Oberfranken Offensiv e.V. ausgelobt hatte. Der von ihm selbst so bezeichnete „Kreisel“ erinnert in seiner Form an eine überdimensionale, quergestellte Eistüte, beziehungsweise an eine Windhose oder einen Tornado. Bis in die Endrunde des Wettbewerbs hatten es neben Wagenhäuser auch die Einreichungen von Rainhard Feldrapp aus Naila, Wolfgang Pietschmann aus Hollfeld und andere geschafft.

Die Jury bezeichnete Wagenhäusers Skulptur unter anderem als minimalistisch, frech und technisch raffiniert. Aus der Distanz gesehen habe das Werk die Umrissform einer Pfeilspitze, die weithin sichtbar auf den Mittelpunkt Oberfrankens hinweist. Eine dezente, solarbetriebene Beleuchtung soll die Plastik bei Dunkelheit wie eine schimmernde Zeichnung vor den dunklen Hintergrund setzen.

Technisch betrachtet besteht das Kunstwerk aus Stahlbändern, die der Künstler rollen und miteinander verschweißen will. Das Material gilt als besonders wetterfest und wird mit der Zeit an seiner Oberfläche eine Patina ansetzen, die anfänglich rostartig, später violett bis dunkelbraun erscheinen wird.

Kasendorfs Bürgermeister Bernd Steinhäuser zeigte sich bei der Siegerehrung überzeugt davon, dass die Plastik weithin Aufsehen erregen und Anlass zu kontroversen Diskussionen geben wird. Kunst soll aber auch Widerspruch auslösen und müsse nicht immer gleich auf den ersten Blick gefallen. Der erste Preis war mit einem Preisgeld von 2000 Euro dotiert. 30.000 Euro bekam der Künstler für die Realisierung seines Werkes.

Im Rahmen einer feierlichen Einweihung wurde das Kunstwerk im Beisein zahlreicher Gäste der Öffentlichkeit vorgestellt und zugänglich gemacht. Anwesend waren unter anderem die Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer, Regierungspräsident und zweiter Vorsitzender von Oberfranken Offensiv e.V. Wilhelm Wenning, der Ehemalige Regierungspräsident und Vorsitzender der Jury Hans Angerer, Landrat Klaus Peter Söllner und natürlich auch Kasendorfs Bürgermeister Bernd Steinhäuser.

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Die Aktivitäten der Entwicklungsagentur für Oberfranken werden durch das Bayerische Staatsministerium für Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sowie durch den Bezirk Oberfranken und die Oberfrankenstiftung gefördert.

Europäische Union "Investition in Ihre Zukunft" Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
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