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„Ethik im Wirtschaftsleben“

15. Dialog „Strukturwandel Oberfranken“

v.l. Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Dr. Ulrich Hornfeck, Dr. Steffi Widera, Michael Möschel 
v.l. Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Dr. Ulrich Hornfeck, Dr. Steffi Widera, Michael Möschel

Im Rahmen des Dialogs „Strukturwandel in Oberfranken“ hat Oberfranken Offensiv e.V. am 17. September 2014 eine Veranstaltung zum Thema „Ethik im Wirtschaftsleben“ durchgeführt.

Oberfranken ist echt, sinnlich und lebenswert – so die im Imageprozess für Oberfranken herausgearbeiteten Kernwerte. Und eine lebenswerte Region zeichnet sich durch Vielfalt aus, in Kultur, in der Natur, in seinen Städten und Gemeinden und eben auch in seiner Wirtschaftskraft. In Oberfranken haben wir über 73.000 Unternehmen, die sich auf 16.188 Handwerksbetriebe und 57.420 IHK-Unternehmen aufteilen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat in den Jahren von 2007 bis 2013 um 7,7 % in Oberfranken zugenommen und liegt nun bei knapp 400.000. Die seit Jahren sinkenden Arbeitslosenzahlen sind unter anderem auch ein Indiz für eine erfolgreiche Wirtschaft. Die Wirtschaftskraft ist nicht nur in Zahlen messbar und in Diagrammen abbildbar, sondern hat auch eine qualitative Ebene – in den hervorragenden Produkten, die hier hergestellt werden, aber auch in der ethischen Kraft und Ausrichtung unserer mittelständischen Unternehmen. Hier gehen Region und Wirtschaft Hand in Hand, bedingen und ergänzen einander.

Die Wirtschaft in Bayern und Oberfranken steht vor weitreichenden Herausforderungen: Wettbewerbsfähigkeit auf globaler, europäischer und nationaler Ebene, technologische Herausforderungen und die Gewinnung von Fachkräften sind nur einige wenige Stichworte hierzu. Eine ethische Unternehmensführung und die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen spielen bei der Bewältigung zukünftiger Herausforderungen eine immer größere Rolle.

Die Ethik hat ihre Ursprünge in der antiken griechischen Philosophie. Zu einem allgemein gültigen und nicht nur theoretischen, sondern in der täglichen Praxis angewandten Verhaltenskodex aber führte sie bei uns das Christentum fort. Hierzu konnte Dr. Ulrich Hornfeck, Synodaler der evangelischen Kirche und Vorstand der Sandler AG, für den 15. Dialog „Strukturwandel in Oberfranken“ gewonnen werden, der die Ethik im Wirtschaftsleben aus kirchlicher Sicht darstellte. Dr. Hornfeck verdeutlichte, dass die Kirche keine allgemeingültige Lehrmeinung zu diesem Thema hat, sondern lediglich Handlungsempfehlungen geben kann. „Denn der Mensch ist nicht für die Wirtschaft da, sondern die Wirtschaft ist für den Menschen da“, so Dr. Hornfeck.

Michael Möschel, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken und selbst Unternehmer, sprach über die Bedeutung der Ethik im Wirtschaftsleben für Oberfranken. Gerade in ländlichen Regionen haben Unternehmer eine große gesellschaftliche Verpflichtung. „Hier ist man nie anonym. Man kennt sich“, so Möschel. Er beruft sich auf die Lehre des „ehrbaren Kaufmanns“, die seit dem 12. Jahrhundert gelehrt wird. Hierbei steht „die Wahrung von Anstand und Sitte im Vordergrund“, d.h., das Ziel eines langfristig unternehmerischen Erfolgs kann nur gewährleistet werden, ohne dabei gesellschaftlichen Interessen im Wege zu stehen. Die Bedeutung der Ethik im Wirtschaftsleben hat sich im Laufe der Zeit verändert. Heutzutage spielen „weiche“ Faktoren, wie Familienfreundlichkeit, flexible Arbeitszeiten oder Betriebsklima etc. eine zunehmende Rolle für den Arbeitnehmer. Durch gesellschaftliches Engagement eines Unternehmens hat dieses die Möglichkeit, das betriebliche Image nach innnen und außen zu stärken, mehr Kundenbeziehungen aufzubauen, das Interesse von Investoren zu wecken und somit wettbewerbsfähig zu bleiben.

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